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Ladenbons schwanken stärker als die eines Cafés, deshalb kann ein Stempel pro Besuch einen 3-Euro-Kauf genauso belohnen wie einen für 90 €. Diese fünf sind gegen einen Bon von 30 € bei 50 % Marge gerechnet, und zwei davon stempeln nach Betrag statt nach Besuch.
Fünf Prämienmodelle, die funktionieren
Fünfzehn bei zehn
Im üblichen Bereich
10 Einkäufe → 15 € Rabatt
Die einfachste Ladenkarte. Zehn Besuche sind eine lange Karte, also passt sie zu Läden, an denen man wöchentlich vorbeikommt, etwa Blumenladen oder Feinkost.
10 Stempel · Prämie im Wert von 15,00 € ≈ 5 % dessen, was der Kunde dafür ausgibt · kostet dich etwa 7,50 € pro Prämie bei 50 % Marge
Liegt dein günstigster Artikel unter einem Zehntel deines Durchschnittsbons, stempel nach Betrag. Sonst nach Besuch, denn das ist die Regel, die dein Team tatsächlich anwendet.
Eine Prämie kostet dich, was ihre Herstellung kostet, nicht ihren Verkaufspreis: Verkaufspreis minus Bruttomarge. Der Anteil ist der Verkaufspreis der Prämie geteilt durch alles, was der Kunde ausgibt, um sie zu verdienen. Beides rechnet mit einer branchentypischen Marge; im Rechner kannst du deine eigene eintragen.
Eine Prämie im Wert von 5–15 % des Umsatzes, der nötig ist, um sie zu verdienen, ist der Bereich der meisten Programme: lohnend für den Kunden, bezahlbar für dich. Unter 5 % wird meist ignoriert; über 15 % funktioniert, aber prüfe den Monatsgewinn.
Bleib bei einer Grundregel pro Treuekarte, damit Kunden und Team sie in einem Satz erklären können. Den Rest übernehmen Kampagnen: doppelte Stempel an ruhigen Tagen, ein Bonusstempel fürs Ausprobieren, eine Geburtstagsprämie.