Stempelkarte Vorlage: kostenlos zum Ausdrucken (PDF und PNG)
Eine Vorlage für Stempelkarten, die in einer Minute fertig ist: dein Name, deine Prämie und deine Farben, zehn Karten pro Bogen. Hier liest du, was auf eine gute Papierkarte gehört, findest Vorlagen für acht Branchen und erfährst, wie du gefälschte Stempel verhinderst.

Eine gute Vorlage für Stempelkarten liefert eine Karte im Visitenkartenformat, 85 × 55 mm, mit deinem Firmennamen, 6–10 Feldern für Stempel, einer Prämie in einem Satz und den Bedingungen auf der Rückseite. Mit dem kostenlosen Treuekarten-Generator von Stampioo zum Ausdrucken erstellst du die Karte im Browser, druckst zehn Karten pro A4-Bogen und speicherst sie über den Druckdialog als PDF oder lädst sie als PNG und SVG herunter.
Was viele „Stempelkarte“ nennen, heißt bei uns Treuekarte: eine Karte, die Stempel für eine Prämie sammelt. In diesem Ratgeber geht es um die Papierkarte: was draufgehört, wie du sie druckst und zuschneidest und wie du Schummeln erschwerst. Ganz unten steht ein ehrlicher Abschnitt dazu, wann Papier reicht und wann es Zeit ist, aufs Handy umzusteigen.
Das Wichtigste in Kürze
- Format: 85 × 55 mm wie eine Visitenkarte, damit die Karte ins Portemonnaie passt.
- Stempel: so viele, dass sich die Karte in ein paar Monaten füllt, meist 8–10 für Kaffee und Brot und 5–6 für den Friseur.
- Prämie: eine konkrete Sache in einem Satz, etwa „10 Stempel = ein Kaffee aufs Haus“.
- Schummeln: mit einem eigenen Stempel stempeln, nie mit dem Stift, und die Bedingungen auf die Rückseite schreiben.
- Kostenlose Vorlage: zehn Karten pro A4-Bogen, PDF über den Druckdialog, PNG und SVG für die Druckerei.
Was eine gute Stempelkarten-Vorlage enthält
Das Format: 85 × 55 mm
Eine Stempelkarte gehört ins Kartenfach des Portemonnaies neben die Bankkarte, sonst landet sie in einer Jackentasche und ist weg. Deshalb ist das Visitenkartenformat Standard: 85 × 55 mm in Europa. Auf dieser Fläche finden Name, Logo, eine Zeile mit der Prämie und bis zu etwa zehn Stempelfelder Platz, die groß genug für einen Stempel sind. Mehr Felder gehen auch, aber dann werden sie kleiner und die Stempel ragen über die Ränder.
Die Stempelanzahl
Geh davon aus, wie oft ein typischer Stammkunde kommt, nicht davon, wie großzügig du sein willst. Eine Karte, die erst nach über einem Jahr voll ist, gerät in Vergessenheit. Angenommen, dein Stammkunde kommt einmal pro Woche: Dann dauert es zwei Monate, acht Stempel zu sammeln, und das fühlt sich erreichbar an. Kommt er alle sechs Wochen, wie bei vielen Friseuren, dauern acht Stempel fast ein Jahr. Ob ein Stempel einen Mindestbetrag voraussetzen soll, ist eine eigene Entscheidung, und die gehen wir im Ratgeber zu Stempel pro Besuch oder Mindestbetrag durch.
Die Prämie in einem Satz
Formuliere die Prämie so, dass man sie nicht missverstehen kann. „Jeder 8. Kaffee gratis“ klingt eindeutig, aber ist nun die achte oder die neunte Tasse gratis? „8 Stempel = ein Kaffee aufs Haus“ lässt keinen Zweifel. Schreib auch, was genau dazugehört, etwa „Tagesgericht“ statt „eine Mahlzeit“. Was dich die Prämie kostet, rechnest du mit dem Prämienrechner aus.
Die Bedingungen auf der Rückseite
Die Vorlage gestaltet die Vorderseite. Die Rückseite ist der Platz für die Regeln, und die müssen nicht lang sein. Drei oder vier Zeilen reichen: wofür es einen Stempel gibt, dass die Prämie nicht in Geld umgetauscht werden kann, ob die Karte personengebunden ist und ob sie ein Ablaufdatum hat. Bestellst du die Karten bei einer Druckerei, lass sie beidseitig drucken, mit den Bedingungen auf der Rückseite. Druckst du zu Hause, können die Bedingungen stattdessen auf einem Schild an der Kasse stehen.
Vorlagen für acht Branchen
Ein Café und ein Friseursalon brauchen nicht dieselbe Karte. Der Besuchsrhythmus bestimmt die Stempelanzahl, die Marge bestimmt die Prämie. Jede Vorlage unten hat einen vorausgefüllten Namen, eine Prämie und einen Ratgeber für genau diese Branche. Die Zahlen in der Tabelle sind Vorschläge zum Start, keine Regeln.
| Branche | Stempel | Prämie, Beispiel | Regel, die meist funktioniert |
|---|---|---|---|
| Café | 8–10 | Ein Kaffee aufs Haus | Ein Stempel pro Kaffeegetränk |
| Friseursalon | 5–6 | Haarkur oder Glossing | Ein Stempel pro Besuch |
| Barbershop | 8–10 | Haarschnitt oder Bartpflege | Ein Stempel pro Haarschnitt |
| Restaurant | 10 | Ein Mittagessen aufs Haus | Ein Stempel pro bezahltem Mittagessen |
| Bäckerei | 8–10 | Ein Brot aus dem Tagessortiment | Ein Stempel pro Einkauf |
| Laden | 5–8 | Rabatt auf den nächsten Einkauf | Ein Stempel pro bestimmtem Betrag, zum Beispiel 20 € |
| Kosmetikstudio | 6 | Brauenfärben oder Maske | Ein Stempel pro Behandlung ab einem bestimmten Betrag |
| Nagelstudio | 8–10 | Nail Art aufs Haus | Ein Stempel pro Besuch |
- Stempelkarte fürs Café: eine Kaffeekarte für Stammgäste, die mehrmals pro Woche kommen.
- Stempelkarte für den Friseursalon: wenige Stempel für seltene Besuche, mit Platz für den nächsten Termin.
- Stempelkarte für den Barbershop: mehr Stempel für kurze Schnitte, die alle zwei bis vier Wochen nachgeschnitten werden.
- Stempelkarte fürs Restaurant: eine Mittagskarte für Gäste, die jede Woche bei dir essen.
- Stempelkarte für die Bäckerei: eine Brotkarte mit einer Prämie, die du ohnehin backst.
- Stempelkarte für den Laden: Stempel, die sich nach dem Einkaufsbetrag richten.
- Stempelkarte fürs Kosmetikstudio: eine klare Regel für viele verschiedene Behandlungen.
- Stempelkarte fürs Nagelstudio: ein Stempel pro Auffüllen und Karten, die am Arbeitsplatz aufbewahrt werden.
So druckst du die Karten und schneidest sie zu
Karte ausfüllen
Trag Firmenname und Prämie ein, wähle Stempelanzahl, Stempelsymbol und deine Farben. Lade dein Logo hoch, falls du eines hast.
Format und Papier wählen
Wähle 85 × 55 mm und A4, oder 3,5 × 2 Zoll und US Letter, wenn du perforierte Avery-5371-Bögen hast. Leg so dickes Papier ein, wie dein Drucker verarbeitet, am besten matt, damit die Tinte gut hält.
In 100 % drucken
Wähle im Druckdialog 100 % Skalierung und keine Ränder. Passt der Drucker auf die Seite an, werden die Karten zu klein. Möchtest du ein PDF, wähle statt eines Druckers „Als PDF speichern“.
An den Schnittmarken schneiden
Nimm Lineal und Cutter oder eine Papierschneidemaschine und schneide an den Markierungen im Rand entlang. Schneide eine Reihe nach der anderen, nicht den ganzen Bogen auf einmal.
Oder die Druckerei machen lassen
Willst du Hunderte Karten ausgeben, lade PNG oder SVG herunter und bitte die Druckerei um matten Karton und beidseitigen Druck mit den Bedingungen auf der Rückseite.
So verhinderst du gefälschte Stempel
Bei einer Papierkarte lässt sich immer ein wenig schummeln. Das Ziel ist, es so umständlich zu machen, dass es sich niemand antut. Das hilft am meisten:
- Nimm einen eigenen Stempel, am besten mit deinem Logo oder deinen Initialen. Ein Kreuzchen mit dem Stift kann jeder machen.
- Wähle eine Stempelfarbe in einem ungewöhnlichen Ton und bewahre den Stempel hinter der Theke auf.
- Lass den Kunden seinen Namen auf die Karte schreiben, dann wird sie nicht so leicht unter Freunden weitergegeben.
- Unterschreib beim letzten Stempel oder schreib das Datum dazu, bevor du die Prämie herausgibst.
- Schreib in die Bedingungen, dass eine Karte pro Kunde gilt und Stempel nur beim Kauf vergeben werden.
- In Salons, in die Kunden nach Termin kommen, kannst du die Karten in einer Box an der Kasse aufbewahren.
Papier oder digital: eine ehrliche Antwort
Die Papierkarte ist gut, wenn du heute loslegen, eine Prämie testen oder nur eine Handvoll Stammkunden hast. Sie kostet fast nichts, und jeder versteht sie. Die Nachteile zeigen sich mit der Zeit: Karten bleiben zu Hause liegen, nutzen sich ab oder gehen verloren, Stempel lassen sich fälschen, und du weißt nicht, wer deine Stammkunden sind oder wie du sie erreichst.
Eine digitale Treuekarte in Apple Wallet oder Google Wallet bleibt im Handy des Kunden, aktualisiert sich, wenn du stempelst, und wird nur vom Personal gestempelt. Der Kunde braucht keine App, er scannt nur einen QR-Code. Du kannst ihn erinnern, wenn er in der Nähe ist, und je nach Tarif Angebote auf den Sperrbildschirm schicken. Das kostet eine Monatsgebühr, ab 29 € im Monat zzgl. MwSt. Die Vor- und Nachteile vergleichen wir ausführlich in Digitale Stempelkarte oder Papierkarte.
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Vorlage öffnenHäufige Fragen
Ist die Vorlage für Stempelkarten kostenlos?
Ja. Du gestaltest die Karte im Browser ohne Konto und ohne E-Mail und druckst sie kostenlos aus oder lädst sie herunter. Die einzige Kennzeichnung ist eine kleine Zeile mit stampioo.com im Rand des Druckbogens, außerhalb der Schnittlinien.
Gibt es die Vorlage als PDF oder Word-Datei?
Ein PDF bekommst du, indem du im Druckdialog „Als PDF speichern“ wählst. Eine Word-Datei gibt es nicht, aber das PNG-Bild lässt sich in Word einfügen, und die SVG-Datei kannst du in den meisten Grafikprogrammen öffnen und bearbeiten.
Wie viele Stempel sollte eine Stempelkarte haben?
Rechne rückwärts von der Häufigkeit, mit der der Kunde kommt: Die Karte sollte sich in ein paar Monaten füllen lassen, spätestens in einem Jahr. Meist sind es 8–10 für Kaffee, Brot und Mittagessen und 5–6 für den Friseur und andere seltene Besuche.
Welches Format hat eine Stempelkarte?
Am häufigsten ist das Visitenkartenformat, 85 × 55 mm, das ins Kartenfach des Portemonnaies passt. Die Vorlage erstellt auch Karten in 3,5 × 2 Zoll für perforierte Avery-5371-Bögen im US-Letter-Format.
Gibt es eine Vorlage für Zehnerkarten?
Eine Zehnerkarte ist etwas anderes als eine Stempelkarte: Der Kunde zahlt im Voraus, zum Beispiel für zehn Mittagessen, und bei jedem Besuch wird eines abgehakt. Diese Vorlage erstellt Stempelkarten, bei denen der Kunde wie gewohnt zahlt und eine Prämie bekommt, wenn die Karte voll ist. Verkaufst du Zehnerkarten, ist das eine Vorauszahlung. Kläre also mit deiner Steuerberatung, wie sie zu verbuchen ist.
Willst du die Karte vor dem Drucken noch schöner machen, lies, wie du eine Treuekarte gestaltest, die Kunden haben wollen. Und wenn die Papierkarten zur Neige gehen, kannst du eine digitale Treuekarte 30 Tage kostenlos testen, ganz ohne Kartendaten.
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